Fondsbewertung

Fondsbewertung

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Wer sich für Fonds als Anlageprodukt interessiert, der weiß, dass inzwischen die Fond-Auswahl nicht mehr zu überblicken ist. Die meisten Banken bieten den Zugriff auf tausende Fonds, die man sich in das Depot legen kann, wenn man denn sein Geld so anlegen möchte. Die Folge hiervon ist, dass Kunden sich gründlich über einen Fonds informieren sollten, bevor sie eine Wahl treffen.

Ganz entscheidend für die Qualität eines Fonds ist die jeweilige Fondsbewertung. Geht es um Fondsbewertung, so muss man bedenken, dass es hier zwei völlig verschiedene Arten der Bewertung gibt, die man als Anlegen nicht verwechseln sollte.

Die eine Art der Bewertung fragt danach, ob ein bestimmter Fonds eher für sicherheitsoriente- oder für chancenorientierte Anlegen geeignet ist. Im Mittelpunkt dieser Bewertung steht also das Profil des Fondskäufers. Hierbei gibt es oft eine Skala von 1 bis 5. Die Zahl 1 bedeutet, dass der Fonds für sicherheitsorientierte Anlegen geeignet ist. Die Zahl 5 bedeutet, dass der Fond sich nur für sehr risikoreiche Anleger eignet. Bei sicherheitsorientierten Fonds handelt es sich meist um Rentenfonds, bei risikoreichen Fonds hingegen stehen reine Aktien- oder Rohstofffonds im Mittelpunkt.

Rendite statt Sicherheit in den Fokus rücken

Eine zweite Form der Fondsbewertung rückt die Performance des Fonds in den Mittelpunkt. Maßstab der Bewertung ist das Anlageziel des Fonds und die Fähigkeit des Fonds, dieses Ziel zu erreichen. Die Performance-Bewertung eines Fonds wird in der Regel von einer der großen Rating-Agenturen wie Moodys, Fitch oder Standard & Poors durchgeführt. Die anlegerorientierte Bewertung der Fonds wird hingegen meist von Bankhäusern für ihre Kunden durchgeführt. Beim Performance-Fondsrating gibt es mehrere Bewertungskategorien. Tripple A ist die Bestbewertung. Danach folgen AA, A, BBB, BB, B.

Fonds mit einem Rating schlechter als B sollte man als Anleger möglichst meiden. Was die Kriterien für das Performance-Rating angeht, so haben die einzelnen Ratingagenturen eigene Maßstäbe. Bei allen Agenturen spielen die Aspekte Volatilität, Benchmark im Vergleich zu einem bestimmten Index, Fonds-Management, Anlageklassen des Fonds und langjährige bisherige Wertentwicklung eine wichtige Rolle.